53° NORD Agentur und Verlag

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29./30. April

Werkstatt – Entscheidend ist, was man daraus macht!

Wie kann der Rechtsanspruch auf WfbM genutzt werden, um berufliche Rehabilitation und Integration für psychisch Erkrankte ergebnisoffen und inklusiv zu gestalten?

Fachtagung von 53° NORD, Hamburg und gpe, Mainz

Menschen mit psychischer Erkrankung sind z. Zt. die Personengruppe mit der höchsten Nachfrage nach Werkstattplätzen.

Betroffene, in der Rehabilitation  Tätige und psychosoziale Helfer wissen, dass Arbeit einen hohen  Wert hat und der Arbeitsplatz einer der wenigen Orte ist, die Erfolgserlebnisse und  soziale Kontakte ermöglichen. Berufliche Tätigkeit gibt dem Leben Struktur und Stabilität, verbessert das Selbstwertgefühl  und stellt für psychisch kranke Menschen eine wichtige therapiesichernde Unterstützung und Rückfallprophylaxe dar.

Diese Fachtagung verfolgt eine zweifache Fragestellung.
Die erste lautet:
Wie schaffen wir Übergänge aus der medizinischen Reha und gute Zugänge in die berufliche Rehabilitation? Wie lässt sich insbesondere ein niedrigschwelliges Arbeitsangebot gestalten? Welche Rolle können dabei Leistungen einer WfbM und ihres Trägers spielen?
Die zweite:
Wie lassen sich die finanziellen und organisatorischen Möglichkeiten und Ressourcen der Werkstatt für Qualifizierung und dauerhafte Tätigkeit nutzen, ohne dass die Beschäftigten in ein klassisches Werkstattkorsett gezwängt werden? Wie legt man Beratung und berufliche Bildung  ergebnisoffen an? Wie organisiert man Werkstattarbeit ausgerichtet an den Zielen der Inklusion?

Die Tagung bietet in Praxisbeispielen Antworten auf diese Fragen und diskutiert die Übertragbarkeit solcher Lösungen auf die regionale Situation der Teilnehmer.


Die fünf Themenschwerpunkte der Tagung

1. Gute, passgenaue Zugänge finden
Wie gelingt der Übergang in die berufliche Rehabilitation und Integration?

2. Kein WfbM-Anspruch, kaum Reha- oder arbeitsfähig
Wie erreicht man den Personenkreis chronisch psychisch erkrankter SGB II-Leistungsempfänger?

3. Hürde (Arbeitszeiten in der) WfbM
Wie schafft man niedrigschwellige Angebote und Zuverdienstarbeitsplätze?

4. Einmal WfbM- immer WfbM?
Wie nutzt man die Möglichkeit der Erstberatung und beruflichen Bildung in der WfbM ohne die Teilnehmer in die Werkstatt zu sozialisieren?

5. WfbM contra Inklusion
Wie schafft man durch WfbM-Leistungen dauerhafte Arbeit und Beschäftigung, die am Ziel Inklusion ausgerichtet ist?


Tagungsprogramm:

Donnerstag, 29. April

10:30 Uhr  Einführung durch die Veranstalter: Warum wir diese Tagung machen.
      Dieter Basener, Joachim Storck

11:00 Uhr Themenschwerpunkt 1:

  • Wie gelingt der Übergang in beruflicher Rehabilitation und Integration? Praxisbeispiele: Integrationsmanagement Bergedorf; Job-Profil, Köln

      
13:00 Uhr Mittagspause

14:00 Uhr  Themenschwerpunkt 2:

  • Wie erreicht man den Personenkreis der chronisch psychisch erkrankten Empfänger von Leistungen nach dem SGB-II-? Praxisbeispiel 1: InDoc, Mainz


15:15 Uhr    Kaffeepause

15:45 Uhr  Fortsetzung Themenschwerpunkt 2

  • Praxisbeispiel 2: Job-Profil, Köln


17:00 Uhr  Ende des 1. Veranstaltungstages


Freitag, 30. April

9:00 Uhr
 Themenschwerpunkt 3:

  • Wie schafft man niedrigschwellige Angebote  und Zuverdienstarbeitsplätze?
    Praxisbeispiele: Mollywood, Mainz und N.N.

10:30 Uhr  Kaffeepause

11:00 Uhr  Themenschwerpunkt 4:

  • Wie nutzt man die Möglichkeit der Erstberatung und beruflichen Bildung in der WfbM, ohne die Teilnehmer in die Werkstatt zu sozialisieren? Praxisbeispiel: Service-Center: Next, Mainz

12:30 Uhr  Mittagspause

13:30 Uhr  Themenschwerpunkt 5:

  • Wie schafft man durch WfbM-Leistungen dauerhafte Arbeit und Beschäftigung, die am Ziel „Inklusion“ ausgerichtet ist? Praxisbeispiele: gpe, Mainz und Virtuelle Werkstatt, Saarbrücken

15:00 Uhr  Resümee

15:30 Uhr  Abschluss der Veranstaltung

Zielgruppe: Leitungs- und Fachkräfte aus den Bereichen berufliche Qualifizierung und Arbeit für Menschen mit psychischer Erkrankung; Mitarbeiter aus psychiatrischen Versorgungsangeboten und Beratungsstellen

Termin: 29./30. April 2010

Ort: Erbacher Hof, Tagungshaus der Diözese Mainz

Kosten: € 290,- zzgl. MwSt., bei Übernachtung und Frühstück im Erbacher Hof zzgl. € 59,-, Übernachtung im Integrationshotel INNdependence zzgl. € 69,-

Hier können Sie das Anmeldeformular herunterladen!

            
Letzte Aktualisierung der Webseite am 06.09.2010
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