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7./8. April 2014

Das Instrument "Persönliche Zukunftsplanung"

Fortbildung

Das Instrument der Persönlichen Zukunftsplanung hat bei vielen Fachdiensten für berufliche Inklusion seinen festen Stellenwert, u.a. bei Integra Mensch in Bamberg, bei der Hamburger Arbeitsassistenz und bei Spagat in Vorarlberg. Es eignet sich hervorragend zur Vorbereitung der Berufswahl und Ausbildung, aber auch für andere Entscheidungsprozesse des Lebens: Zur Wahl der richtigen Schullaufbahn, zu den Themen Wohnen, Freizeitgestaltung und oder Ausbau des Freundeskreises. Die Persönliche Zukunftsplanung unterstützt insbesondere Menschen mit Lernschwierigkeiten dabei, über die eigene Zukunft nachzudenken, Pläne zu schmieden und dabei auch Wünschen und Sehnsüchten Raum zu geben.

Das Instrument ist eine Sammlung verschiedener Methoden und Wege, um Unterstützungsplanung in der Organisation neu zu gestalten und Adressaten bei der persönlichen Lebensplanung aktiv zu begleiten. Dabei steht die Person mit ihren Stärken, Interessen und Bedürfnissen im Mittelpunkt. Gefragt wird, welche Träume, Wünsche und Ziele die Person für ihr Leben hat. Der Ansatz zielt auf den Aufbau und die Festigung eines Unterstützungsnetzwerkes, das dabei hilft, die Träume und Ziele in die Tat umzusetzen. Das Netzwerk unterstützt auch unkonventionelle Ideen und Entwürfe der Lebensgestaltung. Dies ist für alle Beteiligten ein kreativer und äußerst spannender Prozess, der neue Horizonte eröffnet und jeden Mitwirkenden verändert.

Ziele

Das Seminar macht mit dem Konzept von ‚Personenzentriertem Denken‘ und ‚Persönlicher Zukunftsplanung‘ vertraut und ermöglicht, die Methoden in der eigenen Arbeit anzuwenden.

  • Wo liegen die Wurzeln von "Personenzentriertem Denken" und "Persönlicher Zukunftsplanung"? Welches sind die Grundgedanken?
  • Welche Methoden Personenzentrierten Denkens gibt es?
  • Welche Kernelemente gehören zur "Persönlichen Zukunftsplanung"? 
  • Was ist ein Unterstützungskreis und welche Aufgaben hat dieser?
  • Wie gelingt es, gemeinsam mit "UnterstützerInnen" individuelle Wünsche, Vorstellungen und Lebensziele zu identifizieren und Wege dorthin zu entwerfen?
  • Welche Planungsmethoden gibt es?
  • Was ist das Besondere an der Persönlichen Zukunftsplanung? Worin unterscheidet sie sich von herkömmlicher Hilfe-, Förder- und Berufswegeplanung?

Das zweitägige Seminar gibt Einblicke in Konzeption, Grundgedanken und in die konkrete Anwendung. Die TeilnehmerInnen haben Gelegenheit zum Ausprobieren der Methoden und erhalten Materialien zum "direkten Loslegen" in den eigenen Arbeitszusammenhängen.

Referentin

Sandra-Nicole Rohr, Hamburger Arbeitsassistenz Berufspädagogin - Schwerpunkt Integration, Arbeitsbegleiterin, Trainerin für Persönliche Zukunftsplanung und Personenzentriertes Denken

Zielgruppe

Integrationsbegleiter, Fachkräfte in WfbM, Wohngruppenbetreuer, Lehrer, Sozialpädagogen und alle anderen, die mit behinderten Menschen Zukunftsperspektiven erarbeiten wollen

Termin/ Dauer

7. April, 10 bis 17 Uhr, und 8. April, 9 bis 15 Uhr

Ort

Veranstaltungszentrum Rieckhof, Rieckhoffstraße 12, 21073 Hamburg-Harburg

Teilnehmerzahl

max. 25

Preis

290 Euro zzgl. 7% MwSt. Enthalten sind Tagesverpflegung und umfangreiche Materialien

Ansprechpartnerin 

Gundula Hildebrandt, 0176 /173 800 02, g.hildebrandt(et)elbe-werkstaetten.de

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Letzte Aktualisierung der Webseite am 22.10.2014