Liebe Leserinnen, liebe Leser,

    

Finanziert die Aktion Mensch noch Werkstattprojekte? "Ja", lautet die Antwort von Stefan Burkhard, bei Aktion Mensch zuständig für die Impulsförderung. "Entgegen aller anderslautenden Gerüchte wollen wir Werkstätten weiterhin unterstützen. Wir möchten, dass sie ihr Angebot erweitern und unter ihrem Dach Integrationsbetriebe aufbauen. Wir fordern Werkstätten ausdrücklich auf, Anträge einzureichen."

Integrationsbetriebe stellen tatsächlich eine sinnvolle Ergänzung zum Werkstätten-Angebot dar. Die Mosaik-Werkstätten in Berlin betreiben mit der Mosaik-Service GmbH seit Jahren Integrationsfirmen, vorzugsweise in der Gastronomie. Ihr Angebot umfasst aber auch einen Bioladen, eine Vollkornbäckerei, einen Malereibetrieb und eine Gebäudereinigung. Geschäftsführer Frank Jeromin beschreibt den Stellenwert: "Für die Mosaik-Werkstätten sind wir eine wunderbare Ergänzung. Wir öffnen den von der Politik und den Kostenträgern geforderten Zugang zum Arbeitsmarkt und nehmen der WfbM etwas vom Image der beruflichen Sackgasse. Die Arbeitsplätze in den Integrationsbetrieben stellen eine Herausforderung dar. Sie sind eine Alternative zu den Tätigkeiten der Werkstatt. Und wir eröffnen Arbeitsfelder für Zielgruppen, die wir mit unserem Werkstattangebot nicht erreichen."

Auf einer Veranstaltung von 53° NORD informiert Stefan Burkhard über die Förderung durch Aktion Mensch. Er erläutert die Grundlagen der Finanzierung, das Antragsverfahren und die maximalen Fördersummen. Das Intensivseminar trägt den Titel "Kein Geld für neue Projekte?" und findet am 1. und 2. Juni in Leipzig statt. Es bietet Hilfe bei der Antragstellung und informiert über erfolgreiche Förderprojekte. Ein zweiter Teil der Veranstaltung behandelt die Themen Fundraising, Sponsoring und Stiftungen. Tom Neukirchen (Fundgiver Hamburg) vermittelt einen Überblick und gibt Antwort auf Fragen der Teilnehmer/innen. Etwa: Wie spricht man Stiftungen richtig an, wie bleibt man am Ball? Worauf kommt es Sponsoren an? Wie arbeiten Fundraiser? Was bedeutet Beziehungsmarketing? Ist das Thema Erbschaftsfundraising für mich interessant?

Den Faden zur Gründung von Integrationsfirmen nimmt Peter Stadler von der Fachberatung für Arbeits- und Firmenprojekte (FAF GmbH) in unserer zweiten Veranstaltung "Mut zum unternehmerischen Risiko" am 8. und 9. Juni in Düsseldorf auf. Die FAF ist ein Tochterunternehmen der BAG Integrationsfirmen und ist führend in der Beratung von Integrationsunternehmen und marktorientierten sozialen Unternehmen. Geschäftsführer Peter Stadler behandelt u.a. folgende Themen: Wie gründe ich ein Integrationsunternehmen? Welche anderen Formen beruflicher Teilhabe könnte ich in Betracht ziehen? Wie schreibe ich einen Businessplan? Welche finanziellen Unterstützer kann ich neben Aktion Mensch noch ins Boot holen?

Zwei erfahrene Praktiker berichten außerdem von ihren erfolgreichen Projekten, erläutern ihre Strategie und erklären, wo Stolpersteine lauerten oder wie sie positiv von Entwicklungen überrascht wurden, was sie heute nicht mehr oder wieder genauso machen würden.

 

     Foto Kein Geld für neue Projekte 1./2. Juni 2010 Leipzig, Mediencampus Villa Ida

Kein Geld für neue Projekte

Alles über Stiftungen, Sponsoring und Fördermittel

Tagungspreis: € 290,- zzgl. 7% Mwst.

 

Mehr Informationen hier und das Anmeldeformular hier.

    

 

     Foto Mut zum unternehmerischen Risiko! 8./9. Juni Düsseldorf, Jugendgästehaus

Mut zum unternehmerischen Risiko!

Von der Idee zur Gründung einer Integrationsfirma

Tagungspreis: € 290,- zzgl. 7% Mwst.

Übernachtung im Jugendgästehaus: 48,50 zzgl. 7% MwSt.

Weitere Informationen hier und das Anmeldeformular können Sie hier herunterladen.

    

 

    

Mit herzlichen Grüßen

53° NORD Agentur und Verlag

Ein Geschäftsbereich der Elbe-Werkstätten GmbH

Behringstraße 16a
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