Übersicht
Neustart: Auf die Sozialministerin warten große Aufgaben
KLARER KURS: Leserstimmen
Neu in der Online-Buchhandlung
53° NORD-Service: Nützliche Links
Nachgefragt: Barner 16, das Kreativ-Netzwerk von Alsterarbeit
Eine Prise Humor: Das Projekt Klee
53° NORD Promi-Profil: Hubert Hüppe
Liebe Leserinnen und Leser,

die neue Bundesregierung hatte noch nicht richtig Tritt gefasst, da gab es auch schon die erste Kabinettsumbildung. Ausgerechnet der Minister unseres Fachressorts Soziales, der ehemalige Verteidigungsminister Jung, musste seinen Hut nehmen und machte Platz für Ursula von der Leyen, den Shootingstar der letzten Legislaturperiode. Für die meisten Beobachter war dies gefühlsmäßig eine gute Wahl, hatte sie sich doch als Ex-Familienministerin durch frische Ideen, Charme und Durchsetzungsfähigkeit viele Freunde gemacht.
Es ist zu hoffen, dass die Ministerin sich ihrer neuen Aufgabe mit demselben Engagement stellt, denn mit der Reform der Eingliederungshilfe steht ein Thema auf ihrer Tagesordnung, das vollen Einsatz erfordert. Sie muss die in der UN-Konvention für die Rechte behinderter Menschen enthaltenen Zielvorgaben – Inklusion, Selbstbestimmung und Verwirklichung des Wunsch- und Wahlrechtes - in die Gesetzgebung übertragen. Nach der Unterzeichnung der Konvention Anfang 2009 ist diese in Deutschland geltendes Recht und damit die Richtschnur für die Reform.
Für die berufliche Teilhabe bedeutet dies u.a.
- die Ausrichtung des Hilfesystems auf personenzentrierte und flexible Teilhabeleistungen,
- die Leistungsgewährung über Wettbewerb und steigende Qualitätsvorgaben,
- die Etablierung von Übergangsmodellen von der Schule zum Beruf,
- die Sicherung der Durchlässigkeit zwischen Werkstätten für Menschen mit Behinderung und allgemeinem Arbeitsmarkt
- sowie den Ausbau von Beschäftigungsalternativen.
Mit der profilierten Ursula von der Leyen an der Spitze erhöhen sich die Chancen, dass dem Arbeits- und Sozialministerium in der Gestaltung der Teilhabe behinderter Menschen ein großer Wurf gelingt. In den Ländern und Kommunen, den Verbänden und Bundesarbeitsgemeinschaften fände die Ministerin für eine beherzte Reform viele Verbündete. Es ist zu hoffen, dass sie ihren bei diesem Thema oft mutlos und defensiv agierenden Ministeriumsapparat in Schwung bringt.
53° NORD wird mit seinem Fachmagazin KLARER KURS und seinen Veranstaltungen die Entwicklung der nächsten Jahre weiter kritisch begleiten. Die Praktiker finden in unseren Reportagen, Büchern und Medien, Fachtagungen und Fortbildungen viele nützliche Informationen für die erforderlichen Veränderungsprozesse. Unser aktuelles Veranstaltungsprogramm gibt es hier.
Stimmen zu KLARER KURS
Für die aktuelle Ausgabe unseres Magazins KLARER KURS haben uns prominente Leser geschrieben, was sie von dem Heft halten und warum sie seinen Fortbestand unterstützen. Hier ihre Beiträge:

Dr. Stefan Doose
Gründungsmitglied und langjähriger Geschäftsführer der BAG Unterstützte Beschäftigung:
„Klarer Kurs ist eine super professionell gemachtes, leicht zu lesendes Magazin zur beruflichen Inklusion von Menschen mit Behinderung. Anregende Praxisbeispiele, interessante Interviews und aktuelle Informationen. Hier liest man die Zukunft der beruflichen Rehabilitation.“

Josef Neumann
Geschäftsführer der WfB Solingen:
„Gerade in schwierigen Zeiten brauchen wir unabhängige Medien, die zur Meinungsbildung jenseits aller Verbandsstrukturen in der Behindertenhilfe beitragen. Klarer Kurs ist innovativ, regt an, schafft Hintergrund und ermöglicht den Blick über den Tellerrand.“

Anton Senner
Geschäftsführer BAG Integrationsfirmen:
„Was bringt unsere Arbeit voran? Wo sind die neuen Ideen? Wie ändert sich die Gesellschaft und wo ändern wir die Gesellschaft? Mit welchem Konzept? Was hat schon mal gut geklappt und was ist schief gegangen? Wofür gibt es in Zukunft Geld? Auf diese und noch viel mehr Fragen finden Sie Antworten in unzähligen Publikationen, Foren, Tagungen, Newslettern. Oder einfach, in dem Sie KLARER KURS lesen. Regelmäßig. Das bildet ungemein und erfreut auch noch mit guten Fotos. Dazu gibt es in Deutschland keine Alternative. Deshalb muss es mit diesem Kurs ganz klar weiter gehen.“

Joachim Storck
Geschäftsführer der Gesellschaft für psychosoziale Einrichtungen (gpe), Mainz:
„Es wäre ein arger Verlust, wenn es KLARER KURS nicht mehr gäbe. Wir beziehen von Anfang an drei Exemplare des Heftes neben einer Reihe weiterer Fachzeitschriften. Meine Beobachtung: KLARER KURS wird von den Kollegen und Kolleginnen am meisten gelesen. Denn: Hier bekommen wir immer wieder neue und gute Anregungen für unserer Arbeit, beste Praxisbeispiele so wie Hinweise zu Fort- und Weiterbildungen. Und das in prima lesbaren Beiträgen und sehr ansprechender Optik! Ich wünsche der Redaktion und den vielen an den Themen interessierten Menschen, dass KLARER KURS gestärkt aus der aktuellen Krise hervorgeht!“

Bernhard Lengl
Vorsitzender der LAG der Werkstätten für behinderte Menschen Baden-Württemberg e.V.:
„Das Magazin KLARER KURS finde ich echt Klasse: In kurzer, prägnanter und sehr ansprechender Form greift es nicht nur aktuelle, sondern auch absolut zukunftsträchtige Themen für alle Leitungs- und Mitarbeiterebenen auf. Es wäre ein großer Verlust für die ganze Szene, wenn es dieses Magazin nicht mehr geben würde!“
Machen Sie sich ein eigenes Bild von der Themenfülle der aktuellen KLARER-KURS-Ausgabe. Klicken Sie auf Probelesen online.
Neu im 53° NORD-Medienversand, der Online-Fachbuchhandlung für berufliche Teilhabe

Christiane Haerlin
Berufliche Beratung psychisch Kranker
Dieser Basiswissen-Band will psychiatrisch Tätige – unabhängig davon, wo sie arbeiten – darin befähigen, die berufliche Beratung für psychisch erkrankte Menschen systematisch durchzuführen und dadurch den Rehabilitations-Prozess erfolgreich zu gestalten.
Menschen, die wegen einer seelischen Erkrankung vorübergehend aus dem Arbeitsleben ausscheiden mussten, brauchen Unterstützung im anschließenden Reha-Prozess. Die Autorin hat während ihrer langjährigen Tätigkeit in einem Beruflichen Trainingszentrum ein Instrumentarium mitentwickelt, das hierbei vielfältige Hilfestellungen bietet. Ein wichtiger Baustein ist das Beratungsgespräch, das sie in diesem Buch differenziert darstellt.
Empfehlenswert für alle, die mit beruflicher Rehabilitation zu tun haben sowie für alle psychiatrischen Berufsgruppen.
Christiane Haerlin hat u. a. das Berufliche Trainingszentrum (BTZ) in Köln aufgebaut und viele Jahre geleitet. Das sogenannte Kölner Instrumentarium für die rehabilitative Arbeitsberatung ist maßgeblich von ihr mitentwickelt worden.
140 Seiten, Bonn 2010, ISBN 978-3-88414-481-7, erschienen im Psychiatrie-Verlag
Zur Online-Bestellung kommen Sie hier.
In unserer Online-Buchhandlung finden Sie noch viele andere interessante Neuerscheinungen. Schauen Sie doch einmal vorbei!
53° NORD-Service

Nützliche Links zur beruflichen Teilhabe
Die komplette Liste nützlicher Links für Ihre Arbeit finden Sie hier.
Namensgeber dieser Seite ist Artikel 3 des Grundgesetzes, der die Gleichberechtigung aller Menschen, so auch Behinderter, regelt.
Als ambitioniertes Projekt mit den Aufgabenstellung Vernetzung, Beschwerdestelle und Gesetzesvorbereitung gestartet, wird die Homepage in punkto Service offenbar nur teilweise gepflegt.
Die Startseite selbst ist allerdings höchst relevant – besonders hervorzuheben ist die Rubrik Neue Dokumente am rechten Seitenrand.
Ebenfalls aktuell und daher empfehlenswert sind unter dem Punkt Info-Material des Service-Teils einige PDF-Dateien, die sich herunterladen sowie per E-mail verschicken lassen. Eine Besonderheit ist die bundesweite Empfehlungsliste von Anwälten, die auf das Thema Sozial- und Verwaltungsrecht spezialisiert sind.
Weiter sind einige Dokumente des gleichnamigen Unterpunktes von Interesse und auch die Links liefern nützliche Informationen. Der restliche Service ist besonders in den Menüpunkten Info-Dienst BuM und Literaturarchiv antiquiert und kann daher getrost unbeachtet bleiben.
www.berlin.de/lb/behi/links/index.html
Die Link-Sammlung des Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen der Stadt Berlin bietet interessante und weiterführende Verknüpfungen zu Themenbereichen wie Behinderung, Gleichstellung und Assistenz sowie zu relevanten Institutionen. Hierdurch ermöglicht die Link-Liste einen „Einstieg in das Netz der Behindertenbewegung“, so die Macher.
Es gibt sechs Kategorien, in denen man fündig wird: Behindertenbeauftragte der Länder, Initiativen und Themen, Regierung und Ministerien, Europa, UNO sowie Hinweise auf Adressen für Berliner Menschen mit Behinderung.
Man findet so unterschiedliche Seiten wie www.nullbarriere.de, die sich mit behindertengerechtem Bauen beschäftigt, oder www.edf-feph.org, die Homepage des European Disability Forum, eines europäischen Netzwerkes zum Thema Behinderung. Die Nutzer können die Link-Sammlung auch selbst erweitern, indem sie dem Büro des Landesbeauftragten mailen, welche interessanten Seiten eine Veröffentlichung wert wären.
Nachgefragt :: Barner 16, das Kreativ-Netzwerk von Alsterarbeit
In Ausgabe 3/2008 stellten wir die beiden Barner-16-Musiker und ihre erfolgreiche Band "The Living Music Box" vor. Was hat sich seither in der Kreativwerkstatt Barner 16, einer Betriebsstätte von Alsterarbeit in Hamburg, entwickelt?
Das Barner-Netzwerk von Künstlern mit und ohne Behinderung eröffnete Mitte November „Physikdruck“, einen Laden für die eigene T-Shirt-Kollektion mit angeschlossener Werkstatt und Atelier in Hamburg-Altona, Friedensallee 61. Auf Barner-Konzerten fanden die selbst-kreierten und mit Handpresse bedruckten T-Shirts reißenden Absatz, so dass sich ein Ausbau anbot und der passte ins Gesamtkonzept.
„Wie andere Musikbands nehmen wir die Vermarktung komplett selbst in die Hand: Mit 17 rec haben wir unser eigenes Label gegründet, wir gestalten in unseren Ateliers die Plattencover selbst, drehen die Musikvideos, haben eine eigene Booking- und Konzertagentur und nun unseren eigenen T-Shirt-Laden für das Merchandising“, erläutert Leiter Kai Boysen die stete Erweiterung von Barner 16.
Er fügt an: „Und überall entstehen Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung.“ Insgesamt 16 neue Arbeitsplätze kommen mit Physikdruck samt Atelier und Werkstatt hinzu. Label und Booking-Agentur werden personell ebenfalls aufgestockt, sobald die Räume fertig renoviert und neu ausgestattet sind. „Bewerber sind herzlich willkommen“, betont Boysen. Waren vor einem Jahr noch 28 Mitarbeiter mit Behinderung bei Barner 16, sind es mittlerweile 34.
Ihre bekannteste Band, „station 17“, tourte dieses Jahr mit den „Goldstein-Variationen“ und wird nach einer Pause im Januar für ein neues Album proben, das Anfang 2011 herauskommen soll.
Am Start ist auch eine neue Multimedia-Produktion, in der die Barner-Bereiche Musik, Tanz, Kunst und Video zusammenfließen: „Vakuum“ hat im Frühjahr 2010 auf Kampnagel Hamburg seine Premiere und tourt anschließend durchs Land.
Und die beiden Musiker von The Living Music Box? Sie touren erfolgreich und verkauften in der Weihnachtszeit ihre „Weihnachts-CD X-mas On The Pops“.
Diese CD sowie die von Station 17 kann man unter www.17rec.de bestellen.
Weitere Infos für Bewerber: Barner 16, Andrea Trumm, Telefon 040 – 89004085
Eine Prise Humor…

Aus den Glossen von KLARER KURS:
Das Projekt Klee
In meinem Büro sind die Wände noch etwas kahl. Da kommt mir der Kunstdruck von Paul Klee gerade recht, den ich zum Geburtstag geschenkt bekommen habe. Beim Hausmeister habe ich mir schon Hammer und Nagel besorgt, da schrecke ich zurück: Verstoße ich nicht gerade gegen die betrieblichen Regeln? Handelt es sich hier nicht um ein Projekt, für das es eindeutige Vorgaben gibt, die beachtet werden wollen? Projekte, das weiß ich, müssen offiziell angekündigt und genehmigt werden. Zunächst ist aber eine Vorlage auszufüllen. „Projektscan“ lautet der etwas mysteriöse Name.
Ich suche in meinen Mails. Mal sehen, was die von mir wollen. Projektthema? Na, nenne es ich doch mal „Projekt Klee“. Welches Ziel soll erreicht werden? „Mein Büro soll schöner werden.“ Anlass für das Thema, Idee? „Mein Wohlfühlbedarf.“ Auftraggeber? Ich überlege. Doch wohl ich selbst oder? Projektverantwortlicher? Ich werde schon kühner: Ebenfalls: „Ich“. Involvierte Personen? Jetzt hab ich bereits Routine: „Ich“. Meilensteine im Projektverlauf ? Das macht mich ratlos. Ich stelle die Frage zurück. Betroffene Unternehmensteile? „Meine Zimmernachbarn“. Die müssen schließlich das Gehämmere aushalten. Rahmenbedingungen? „Gut. Stabiler Holzrahmen“. Risiken des Projekts? Woher wissen die, dass ich handwerklich unbegabt bin? Jetzt wird’s bunt: Kosten? Budget? Besondere Befugnisse und Kompetenzen? Regelmäßiger Projektstatus?
Meine anarchistische Ader regt sich. Ein Blick auf die Uhr: 17.25 Uhr. Die Nachbarn sind weg. Ich schließe meine Tür und treibe den Nagel mit fünf kräftigen Hammerschlägen in die Wand. Schnell Paul Klee drangehängt. Fertig ist das Projekt.
Sie können mich gern mal besuchen und das Projektergebnis besichtigen. Aber bitte verraten Sie mich nicht!
Vorgestellt

53° NORD Promi-Profil
An dieser Stelle stellen wir Ihnen Personen vor, die sich in der Beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen einen Namen gemacht haben.
Heute: Hubert Hüppe
Der langjährige behindertenpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Deutschen Bundestag, Hubert Hüppe, ist der neue Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen.
"Die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention wird im Mittelpunkt meines neuen Amtes stehen", sagt Hüppe. "Gemeinsam mit den Menschen mit Behinderungen und in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung werde ich den Aktionsplan entwickeln, der in allen Bereichen des Lebens ihre Teilhabe sicherstellt – im Kindergarten, in der Schule, in der Berufsausbildung und am Arbeitsplatz." Bei der anstehenden Reform der Eingliederungshilfe sei ihm persönlich besonders wichtig, dass Teilhabe als Menschenrecht begriffen werde.
Nach der Mittleren Reife am Gymnasium Werne absolviert Hüppe eine Ausbildung für den gehobenen nichttechnischen Dienst bei der Stadtverwaltung Lünen. Ab 1982 arbeitet er als Sachbearbeiter beim Jugendamt der Stadt Lünen. Die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen beendet er als Diplom-Verwaltungswirt (FH). Zuletzt ist er als Stadtoberinspektor bei der Stadt Lünen tätig.
Hubert Hüppe ist verheiratet und hat drei Kinder, von denen der jüngste Sohn mit Spina bifida geboren wird.
Bereits 1974 tritt Hüppe in die CDU ein. 1988 wird er Mitglied des CDU-Bezirksvorstandes Ruhrgebiet und ab 1989 Kreisvorsitzender der CDU Unna. 1991 erhält Hüppe erstmals ein Bundestagsmandat und ist seitdem Mitglied des Deutschen Bundestages. Hier ist er von 1998 bis 2005 stellvertretender Vorsitzender der Enquete-Kommission „Ethik und Recht der modernen Medizin“. Im Oktober 2002 wird Hüppe Beauftragter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die Belange der Menschen mit Behinderungen. Bei der Bundestagswahl 2009 kann Hüppe kein Direktmandat gewinnen und zieht nicht erneut in den Bundestag ein.
Das Bundeskabinett bestellt Hüppe auf seiner Sitzung am 16. Dezember 2009 zum Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen. Er tritt sein neues Amt zum 1. Januar 2010 an und wird damit Nachfolger von Karin Evers-Meyer an, die das Amt seit 2005 ausübte.
Hüppe engagiert sich in der Lebensrechtsbewegung. Er ist Mitglied der Lebenshilfe e.V. und der Arbeitsgemeinschaft Spina bifida und Hydrocephalus e.V. Außerdem ist er Mitglied des Fachbeirates der BAG Integrationsfirmen e.V., der Bundesarbeitsgemeinschaft Gemeinsam Leben - Gemeinsam Lernen e.V. sowie Mitglied in der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB), der CDA und im Deutschen Beamtenbund (DBB - KOMBA).
Im Jahr 2008 wurde Hubert Hüppe für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.
Hubert Hüppe ist ein profilierter und engagierter Sachwalter der Interessen behinderter Menschen. Besonders die Umsetzung der UN-Konvention hat er, wie das obige Zitat zeigt, auf seine Fahnen geschrieben. Ohne Bundestagsmandat fehlt ihm allerdings ein wichtiger Hebel zur politischen Einflussnahme. Was er unter diesen Voraussetzungen in seinem neuen Amt bewirken kann, bleibt abzuwarten. Eine Allianz zwischen der Ministerin und dem erfahrenen Unions-Politiker wäre jedoch für beide von Vorteil. Der Behindertenbeauftragte wäre für die neue Hausherrin ein kompetenter Berater und Ideengeber.
Wir von 53° NORD wünschen Hubert Hüppe jedenfalls viele Erfolg in seiner neuen Aufgabe.
Mit herzlichen Grüßen
53° NORD Agentur und Verlag GmbH
Behringstraße 16a
22678 Hamburg
Telefon: 040 – 414 37 59 88
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