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Liebe Leserinnen und Leser!
Liebe Leserinnen und Leser,
viele Werkstätten für behinderte Menschen stehen vor wachsenden wirtschaftlichen Herausforderungen. Energie-, Miet- und Personalkosten entwickeln sich deutlich dynamischer als die Vergütungssätze der Leistungsträger. Der Fachkräftemangel verschärft die Situation: Qualifiziertes Personal zu gewinnen wird immer schwieriger, auch weil Werkstätten mit der freien Wirtschaft kaum konkurrieren können.
Gleichzeitig verändert sich der Markt für klassische Werkstattaufträge. Viele Tätigkeiten werden automatisiert bzw. ins Ausland verlagert. Kunden erhöhen die Anforderungen an Lieferzeiten, Qualitäts und digitale Schnittstellen, Investitionen, die zusätzlich belasten.
Auch die Anforderungen an die Werkstätten selbst wachsen: mehr Individualisierung, stärkere Inklusion, umfangreichere Dokumentation. Die demografische Entwicklung verstärkt diesen Trend mit mehr älteren Beschäftigten, die intensivere Begleitung benötigen, bei gleichzeitig weniger Neuzugängen.
Die gute Nachricht: In vielen Einrichtungen schlummern ungenutzte Potenziale. Eingefahrene Abläufe und gewachsene Strukturen bieten oft beachtliche Möglichkeiten für mehr Effizienz und Wirtschaftlichkeit.
Unser Seminar „Wirtschaftliche Stabilität der WfbM sichern!" am 28. und 29. Januar in Kassel unterstützt Sie dabei, diese Potenziale systematisch zu erschließen. Referentin Kristin Surmann bringt wertvolle Praxiserfahrung als Leitungskraft und aus bundesweiten Beratungsprojekten mit.
Im März und Mai bietet dieselbe Referentin das zweiteilige Kompaktseminar „(Neu) Als Führungskraft in der WfbM" an. Es befähigt, die Aufgabe im Spannungsfeld zwischen personenzentrierter Teilhabe, wirtschaftlichem Druck und vielfältigen Anforderungen zu bewältigen.
Herzliche Grüße, Ihr Team von 53° NORD
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