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Liebe Leserinnen und Leser!
Welche Rolle Werkstätten für Menschen mit Behinderung künftig im inklusiven Arbeitsleben spielen, wird intensiv und durchaus kontrovers diskutiert. In Schwabmünchen investiert der Freistaat Bayern nun rund 1,48 Millionen Euro in die Modernisierung der Ulrichswerkstätten. Leiter Stefan Leinsle sieht darin gut angelegtes Geld für eine zukunftsfähige Teilhabe: Vielfältige Arbeitsangebote, individuelle Entwicklungsmöglichkeiten und das am Standort entwickelte barrierefreie Informationssystem CABito zeigten, wie sich die Werkstatt kontinuierlich weiterentwickle. Ein Paradebeispiel also für die Werkstatt der Zukunft? Einen gesetzlichen Anspruch auf Leistungen der Eingliederungshilfe aus einer Hand zu haben, ist vielversprechend – ihn aber trotz aller bürokratischer und anderer Barrieren auch wahrzunehmen, das bleibt schwierig. Wie wichtig Selbstermächtigung, Schulungen und Information in Leichter Sprache dabei sind, dass auch Menschen mit Lernschwierigkeiten, psychischen Beeinträchtigungen und hohem Unterstützungsbedarf ihre Wünsche und Ziele tatsächlich einlösen können, beweist das Modellprojekt „Mein Recht auf Teilhabe. Empowerment im Teilhabe- und Gesamtplanverfahren“ des Bundesverbands evangelische Behindertenhilfe e.V. (BeB).
Beide Themen diese Woche im . Wie immer wünschen wir Ihnen eine kurzweilige und erkenntnisreiche Lektüre.
Ihr Team von 53° NORD
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