Darstellungsprobleme? Sie können unseren Newsletter auch
online lesen.
Bitte aktivieren Sie Bilder, um diesen Inhalt zu sehen

Mehr als eine Pflichtübung: Starke Werkstatträte schaffen starke Werkstätten

Die Themen dieses Newsletters

KLARER KURS

Mitwirkung und Mitbestimmung: Warum sich der Aufwand lohnt

Mitbestimmung und Mitwirkung als Entwicklungschance

Veranstaltung

Mitwirkung und Mitbestimmung in WfbM: Warum nicht gleich richtig?

Verlag & Versand

Mit Peers arbeiten


Liebe Leserinnen und Leser!

25 Jahre nach Einführung der WMVO gehören Werkstatträte und inzwischen auch Frauenbeauftragte selbstverständlich zum Bild jeder WfbM. Die entscheidende Frage lautet nicht mehr, ob diese Gremien vorhanden sind, sondern wie sie ihre Aufgaben tatsächlich wahrnehmen.

Die Erfahrungen aus der Praxis zeigen ein unterschiedliches Bild. In manchen Werkstätten sind Werkstatträte und Frauenbeauftragte anerkannte Partner der Leitung, bringen Ideen ein und gestalten Veränderungsprozesse aktiv mit. Andernorts bleiben ihre Möglichkeiten weitgehend ungenutzt und die Mitsprache beschränkt sich auf die Gestaltung des Essensplans. Häufig fehlt es an einer klaren Beteiligungskultur, an ausreichender Qualifizierung oder an den zeitlichen und personellen Ressourcen für eine weitergehende Interessenvertretung. Nicht selten werden die Gremien erst informiert, wenn Entscheidungen bereits getroffen sind. Das erschwert echte Mitwirkung und führt dazu, dass die gesetzlichen Beteiligungsrechte ihr Potenzial nicht entfalten können.

Dabei wäre gerade das Gegenteil wünschenswert. Werkstatträte und Frauenbeauftragte kennen den Alltag der Beschäftigten wie kaum jemand sonst. Sie erkennen Probleme frühzeitig, bringen wertvolle Erfahrungen ein und können wichtige Impulse für die Weiterentwicklung von Angeboten, Arbeitsbedingungen und Dienstleistungen geben. Eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe stärkt nicht nur die Selbstbestimmung der Beschäftigten, sondern verbessert auch die Qualität der Arbeit, fördert die Identifikation mit der Werkstatt und wirkt sich positiv auf das Image der Einrichtung aus.

Die WMVO ist deshalb mehr als eine gesetzliche Vorgabe. Richtig verstanden, kann sie zu einem wirkungsvollen Instrument der Organisationsentwicklung werden. Werkstätten, die echte Beteiligung ermöglichen, schaffen eine offene Kommunikationskultur, treffen tragfähigere Entscheidungen und gewinnen engagierte Mitgestalterinnen und Mitgestalter für die Zukunft ihrer Einrichtung.

Wie das gelingen kann, zeigt das zweitägige Präsenzseminar „Mitwirkung und Mitbestimmung in WfbM. Warum nicht gleich richtig?“.

Unter dem Untertitel „Die Vorgaben der WMVO gewinnbringend zur Weiterentwicklung der eigenen Organisation nutzen“ zeigen die Referentinnen Katharina Bass und Julia George, wie Werkstatträte und Frauenbeauftragte ihre Rolle wirksam wahrnehmen können und wie Fach- und Führungskräfte eine konstruktive Zusammenarbeit fördern. Neben den rechtlichen Grundlagen stehen vor allem praxiserprobte Ansätze im Mittelpunkt, mit denen Mitwirkung und Mitbestimmung zu einem Motor für Qualität, Wirtschaftlichkeit und eine moderne Werkstattkultur werden können.

Das Präsenzseminar findet am 10. und 11. November 2027 bei der GDW in Kassel statt. Es richtet sich insbesondere an Leitungskräfte und Soziale Dienste in WfbM, die die WMVO nicht nur rechtssicher umsetzen, sondern die Chancen einer starken Selbstvertretung gezielt für die Weiterentwicklung ihrer Organisation nutzen möchten.

Wer Mitwirkung nicht nur als gesetzliche Verpflichtung, sondern als Chance für eine zukunftsfähige Werkstatt verstehen möchte, findet in diesem Seminar zahlreiche Anregungen, praxiserprobte Lösungsansätze und Gelegenheit zum fachlichen Austausch mit Kolleginnen und Kollegen.

Ihr Team von 53° NORD


Bitte aktivieren Sie Bilder, um diesen Inhalt zu sehen

Mitwirkung und Mitbestimmung: Warum sich der Aufwand lohnt

Ein Gespräch mit Dirk Bennemann von den Hellweg-Werkstätten, warum Beteiligung mehr ist als eine gesetzliche Pflicht.

Zum Artikel

Kostenpflichtiger Artikel Mitbestimmung und Mitwirkung als Entwicklungschance

Ein Kulturwandel mit Herausforderungen

Zum Artikel

Bitte aktivieren Sie Bilder, um diesen Inhalt zu sehen

Mitwirkung und Mitbestimmung in WfbM: Warum nicht gleich richtig?

Die Vorgaben der WMVO gewinnbringend zur Weiterentwicklung der eigenen Organisation nutzen

Seminar | GDW Mitte eG | Kassel | 10. - 11. November 2026 | 590,00 Euro

Infos & Anmeldung

Das ist nur ein kleiner Ausschnitt unseres Programms...

Die komplette Übersicht unserer Veranstaltungen finden Sie auf unserer Website.


Bitte aktivieren Sie Bilder, um diesen Inhalt zu sehen

Mit Peers arbeiten

Leitfaden für die Beschäftigung von Experten aus Erfahrung. Für Führungskräfte und Mitarbeitende, die das Wissen der "Experten aus Erfahrung" nutzen möchten, stellt dieses Handbuch konkrete Arbeitshilfen zusammen.

Jörg Utschakowski (Hg.)
Psychiatrie Verlag
Preis: € 20,00 (inkl. 7% MWSt.)

Zur Bestellung
 

53° NORD wird gefördert durch:

Bitte aktivieren Sie Bilder, um diesen Inhalt zu sehen
 
Bitte aktivieren Sie Bilder, um diesen Inhalt zu sehen

GDW Mitte eG


Frankfurter Straße 227b  •  34134 Kassel

Telefon 0561 - 47 59 66 - 53  •  Telefax 0561 - 47 59 66 - 75
info@53grad-nord.com  •  www.53grad-nord.com

GDW Mitte eG
Sitz der Gesellschaft: D-34134 Kassel

Vorstand: Michael Kunze | Jürgen Müller | Steffen Pohl | Thomas Schilder | Christian Walther
Aufsichtsratsvorsitzender: Oliver Pick
GnR 383  •  Amtsgericht Kassel

Ust.-IDNr. DE 177 422 558  •  Steuernummer 026 250 71142

Evangelische Bank eG Kassel
IBAN DE38 5206 0410 00 0000 0485  •  BIC GENO DEF1 EK1

Inhaltlich verantwortlich gemäß §5 TMG und §55 RStV: Michael Kunze