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Expertentum überwinden, Selbstbestimmung ermöglichen

Die Themen dieses Newsletters

KLARER KURS

„Ich war so gut, dass der Bürgermeister gesagt hat, ich soll bleiben"

Inklusion auf allen Kanälen

Warum es WfbM so schwerfällt, sich zu verändern

Veranstaltung

Werkzeugkoffer für den Alltag – Persönliche Zukunftsplanung praktisch nutzen

Personenzentrierung als Auftrag des neuen Fachkonzepts

Die eigene Werkstatt zukunftsfest machen

Weitere Themen

Fortbildungen bei der GDW Süd


Liebe Leserinnen und Leser!

Seit den 1970er-Jahren fordern Selbstvertretungsbewegungen einen grundlegenden Wandel in der Behindertenhilfe: weg von Fürsorge und Bevormundung, hin zu Selbstbestimmung und Teilhabe. Diese Forderungen sind längst fachlich anerkannt und rechtlich verankert. Selbstbestimmung gilt heute als zentrales Leitprinzip der Eingliederungshilfe. Gleichzeitig bleibt dieses Prinzip in der Praxis mit Spannungen verbunden. Fragen von Schutz, Verantwortung, institutionellen Rahmenbedingungen und professionellem Handeln führen weiterhin zu Aushandlungsprozessen zwischen Selbstbestimmung und Fürsorge.

Im fachlichen Alltag fällt es dem entsprechend nicht immer leicht, die Tradition des fürsorglichen Expertentums abzustreifen. Auch wenn verbal Personenorientierung und Selbstbestimmung propagiert werden, ist in vielen Institutionen weiterhin Lenkung durch FachexpertInnen, Eltern oder andere Verantwortliche spürbar – meist mit den besten Absichten im Sinne der Betroffenen. Ob diese jedoch tatsächlich mit deren eigenen Interessen übereinstimmen, bleibt häufig offen.

Geht es auch anders? Die Antwort lautet ja. Aber dafür braucht es eine geeignete Methode, um gewohnte Denkmuster zu durchbrechen. Diese Methode kann in der Persönlichen Zukunftsplanung (PZP) bestehen. Dabei handelt es sich um ein langfristig angelegtes Vorgehen, das die Person zum Experten in eigener Sache macht und ihr die nötige Zeit zur Entwicklung ihrer Ziele zur Verfügung stellt. Die PZP verhilft den Betroffenen zur Entscheidungsmacht über das eigene Leben, aktiviert bei ihnen selbst und bei ihrem Umfeld eine ungeahnte Motivation und Kreativität und führt zu Ergebnissen, die die Beteiligten kaum für möglich gehalten haben.

Im KLARER KURS Artikel berichten wir über den beruflichen Werdegang von Lisa K. aus einer Lebenshilfe-Werkstatt in Südhessen, die dank PZP von sich sagen kann: „Ich war so gut, dass der Bürgermeister gesagt hat, ich soll bleiben"

Interesse an der Methode der PZP geweckt? Wir haben dazu zwei spannende Seminare in unserem Veranstaltungsprogramm, schauen Sie mal rein!

Außerdem stellen wir KLARER KURS Artikel den inklusiven Podcast „Echt Wir“ der Heilpädagogischen Hilfe Osnabrück vor, der seit Anfang 2025 von Werkstatt-Beschäftigten mit Beeinträchtigung selbst gestaltet wird. Ob Kunst oder Werkstatt-Alltag, ob Stadion-Reportage oder Interview mit der Oberbürgermeisterin: Der Podcast berichtet so vielfältig wie authentisch über Inklusion, Lebenswege und Chancengleichheit. Seit Anfang 2025 gestalten ihn Werkstatt-Beschäftigte mit Beeinträchtigung selbst. Alle im Projekt-Team haben sich seither Folge für Folge persönlich und fachlich enorm weiterentwickelt – ein Leuchtturmprojekt.

Ein Gastkommentar im KLARER KURS Artikel widmet sich zudem der Frage, „Warum es WfbM so schwerfällt, sich zu verändern“.

Wie immer wünschen wir Ihnen eine kurzweilige und erkenntnisreiche Lektüre.

Ihr Team von 53° NORD


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„Ich war so gut, dass der Bürgermeister gesagt hat, ich soll bleiben"

Persönliche Zukunftsplanung macht Zukunft möglich

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Kostenpflichtiger Artikel Inklusion auf allen Kanälen

HHO-Podcast „Echt Wir“ ermöglicht Empowerment mit Mikrofon

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Warum es WfbM so schwerfällt, sich zu verändern

Ein Gastkommentar von Michael Zobeley

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Werkzeugkoffer für den Alltag – Persönliche Zukunftsplanung praktisch nutzen

Eine praxisnahe Fortbildung für MitarbeiterInnen aus WfbM und anderen Einrichtungen der beruflichen Teilhabe.
Seminar | GDW Mitte eG | Kassel | 04. - 05. März 2026 | 490,00 Euro

Infos & Anmeldung

Personenzentrierung als Auftrag des neuen Fachkonzepts

Methoden und Haltung in der Bildungs- und Entwicklungsplanung im EV/BBB
Seminar | GDW Mitte eG | Kassel | 13. - 14. April 2026 | 470,00 Euro

Infos & Anmeldung

Die eigene Werkstatt zukunftsfest machen

Ideen und konkrete Ansätze für eine erfolgreiche Weiterentwicklung
Seminar | GDW Mitte eG | Kassel | 25. - 26. März 2026 | 560,00 Euro

Infos & Anmeldung

Das ist nur ein kleiner Ausschnitt unseres Programms...

Die komplette Übersicht unserer Veranstaltungen finden Sie auf unserer Website.


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Fortbildungen bei der GDW Süd
Resilienz – Gelassen bleiben und Ungewissheit meistern

21. April 2026 | 09:00 - 13:00 Uhr | digital

Sie erfahren, warum uns Veränderungen oft stressen und wie wir diesen Stress reduzieren können, und lernen den Unterschied zwischen Komplexität, Unsicherheit und Ambivalenz kennen. Typische Stressreaktionen bei sich selbst und anderen werden ebenso thematisiert wie Methoden, die eigene Ambiguitätstoleranz zu entwickeln. 

Dazu gehören Übungen, die Neugier und innere Offenheit fördern, Reflexion der eigenen Denk- und Handlungsmuster sowie Techniken wie Reframing und Perspektivwechsel, um Herausforderungen als Gestaltungsmöglichkeiten zu sehen. 

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf souveränem Handeln in Veränderungsprozessen: Sie lernen, konstruktiv mit widersprüchlichen Erwartungen umzugehen, Kommunikation klar zu gestalten – auch wenn Antworten unklar sind – und Konfliktdynamiken unter Unsicherheit positiv zu beeinflussen. 

Die Schulung ist praxisorientiert: An Fallbeispielen aus Ihrem Alltag üben Sie Stressprävention, Selbstregulation und entwickeln persönliche Handlungsstrategien, die Ihre Standfestigkeit in unsicheren Situationen nachhaltig stärken. 

Ihr Dozent, Herr Michael Romeis, bringt als Diplom-Politologe, Master in Coaching und Organisationsentwicklung und zertifizierter Resilienzberater viel Erfahrung in Coaching, Teamentwicklung, Moderation, Konfliktmanagement und Führungskräfteentwicklung mit. 

Alle Informationen zu diesem und weiteren Seminaren im Kalenderjahr 2026 finden Sie auf der Webseite der GDW Süd. 

Zum Anmeldeformular
 

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