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Liebe Leserinnen und Leser!
zwei Tage lang haben auf dem 3. Hamburger Innovationskongress Menschen mit unterschiedlichen Rollen und Interessen gemeinsam über die Zukunft der beruflichen Teilhabe nachgedacht: Werkstätten, Leistungsträger, Selbstvertretungen. Das Besondere dabei waren nicht allein die Qualität der Vorträge und die Intensität der Diskussionen, sondern der Wille, gewohnte Sichtweisen zu verlassen und gemeinsam nach tragfähigen Lösungen zu suchen.
Der Kongress hat gezeigt, dass Innovation viele Gesichter hat. Sie beginnt bei neuen, KI-gestützten Instrumenten der Bedarfsermittlung für eine bessere Personenzentrierung, setzt sich in regionalen Arbeitgebernetzwerken fort und reicht bis zur Frage, welche Rolle Menschen mit Behinderung künftig selbst als qualifizierte Peers übernehmen können. Die Beiträge dieser -Ausgabe greifen exemplarisch einige dieser Impulse auf. Sie zeigen, wie unterschiedlich die Ansätze sind und doch auf ein gemeinsames Ziel hinauslaufen: mehr Selbstbestimmung, bessere Teilhabe und stärkere Orientierung am individuellen Lebensweg.
Mindestens ebenso wichtig wie die Impulse zu Beginn war jedoch das, was anschließend geschah. In gemischt besetzten Arbeitsgruppen wurden Ideen weitergedacht, Konzepte entwickelt und Zukunftsprojekte entworfen. Dabei ging es nicht nur um Verbesserungen im bestehenden System, sondern auch um grundsätzliche Fragen: Welche Strukturen braucht die berufliche Teilhabe künftig? Wie lassen sich Übergänge in den allgemeinen Arbeitsmarkt erleichtern? Und wie können Werkstätten ihre Kompetenzen noch stärker in regionale Netzwerke einbringen?
Diese Ergebnisse hätten den Rahmen dieser Ausgabe gesprengt. Wir beschränken und in dieser Ausgabe deshalb auf einen kurzen Rückblick und drei exemplarische Inputs, werden über die auf dem Kongress entstandenen Projekte aber weiter berichten. Schon jetzt lässt sich jedoch sagen: Aus vielen Diskussionen sind konkrete Vorhaben entstanden, die das Potenzial haben, die Debatte über die Weiterentwicklung der beruflichen Teilhabe nachhaltig zu bereichern.
Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre und wenn Sie nun Lust bekommen haben, von der Innovation in die Transformation zu gehen, empfehlen wir die Tagung „Mut zur Transformation“ mit dem Fokus auf Geschäftsfelder, Technologien und auch Führung der Zukunft.
Mit besten Grüßen
Ihr Team von 53° NORD
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