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Die Themen dieses Newsletters
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Basisqualifizierung für JobCoachs (WfbM)
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Jobcoaching braucht Professionalität
Arbeit beginnt mit der Frage: Was will ich?
Was wir von den Nachbarn lernen können
Mut zur Transformation in WfbM
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Zahl des Monats: Kosten eines WfbM-Arbeitsplatzes
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Liebe Leserinnen und Leser!
Vor ziemlich genau 11 Jahren haben wir bei 53° NORD die erste Basisqualifizierung für Jobcoachs in WfbM entwickelt, etliche Jahre und mehrere Durchläufe später ist eines deutlich geworden: Der Bedarf an einer eigenständigen, praxisnahen Qualifizierung für diese Berufsgruppe ist nicht kleiner geworden. Im Gegenteil: Je mehr Werkstätten ihre Strukturen für inklusive Arbeit öffnen und je stärker der Übergang in den allgemeinen Arbeitsmarkt zum festen Bestandteil beruflicher Teilhabe wird, desto wichtiger wird eine fundierte Vorbereitung der Fachkräfte, die diesen Weg begleiten. Ein Jobcoach ist eben kein Fachanleiter in der Werkstatt mit verlagerter Produktionsverantwortung, sondern übernimmt eine völlig andere Rolle. Fachanleitende in der Werkstatt sind mitverantwortlich für die Produktionsergebnisse ihrer Gruppe; Jobcoachs dagegen sind nur zu einem Teil anleitend tätig. Zunächst begleiten sie ihre Klientinnen und Klienten coachend dabei, eigene berufliche Ziele zu entwickeln. Anschließend agieren sie vor allem als Vermittler zwischen Klienten, Werkstatt und Betrieb. Eine direkte Produktionsverantwortung, wie sie Fachkräfte in der Werkstatt tragen, entfällt. Diese Verschiebung der Perspektive ist auch der Grund, warum die klassischen Qualifizierungswege aus dem Werkstattkontext nicht ausreichen. Die SPZ- oder FAB-Ausbildung sind nicht passgenau auf die Tätigkeit von Jobcoachs zugeschnitten. Genau diese Lücke schließt die Basisqualifizierung seit 2015. Im Frühjahr 2027 startet die nächste Staffel der Basisqualifizierung. Wer Menschen professionell auf ihrem Weg in den allgemeinen Arbeitsmarkt begleiten und dafür das notwendige fachliche und methodische Handwerkszeug erwerben möchte, findet hier eine seit Jahren bewährte und konsequent praxisorientierte Qualifizierung. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung für die Basisqualifizierung für Jobcoachs 2027 finden Sie hier. Außerdem diese Woche im ein Blick auf die Ergebnisse des Forschungsprojekts „Gemeinsam Perspektiven schaffen“ der BAG WfbM und der Universität zu Köln, Anregungen für die berufliche Teilhabe aus der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens sowie ein Rückblick auf die erste gemeinsame Tagung aller GDWs mit dem spannenden Ansatz „Mut zur Transformation in WfbM“. Wie immer wünschen wir Ihnen eine kurzweilige und erkenntnisreiche Lektüre.
Ihr Team von 53° NORD
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Basisqualifizierung für JobCoachs (WfbM)
Modul 1: Der JobCoach (WfbM) als Wegbereiter in den Betrieb und im Betrieb Seminar | GDW Mitte eG | Kassel | 01. - 04. Juni 2027 | 855,00 Euro
Modul 2: Der JobCoach (WfbM) als Begleiter des Beschäftigten Seminar | GDW Mitte eG | Kassel | 31. August - 03. September 2027 | 855,00 Euro
Modul 3: Das Selbstverständnis des JobCoachs (WfbM) Seminar | GDW Mitte eG | Kassel | 23. - 26. November 2027 | 855,00 Euro
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Jobcoaching braucht Professionalität
Die Basisqualifizierung für Jobcoachs 2027
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Arbeit beginnt mit der Frage: Was will ich?
Ergebnisse des Forschungsprojekts „Gemeinsam Perspektiven schaffen“ (GPS)
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Was wir von den Nachbarn lernen können
Anregungen für die berufliche Teilhabe aus der Deutschsprachige Gemeinschaft in Belgien
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Mut zur Transformation in WfbM
Führungskräfte tauschten sich bei erster gemeinsamer GDW-Tagung aus
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So viel kostete im Jahr 2024 im Durchschnitt ein Platz im Arbeitsbereich einer Werkstatt für die Eingliederungshilfeträger. Das sind 1.610 Euro oder 7,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Gleichzeitig sank die Zahl der Leistungsberechtigten zum vierten Mal in Folge, und zwar um 0,9 Prozent auf 267.414.
Die Gesamtausgaben stiegen dennoch auf rund 5,97 Milliarden Euro. Ein Anstieg im Vergleich zum Vorjahr um 379 Millionen Euro bzw. 6,8 Prozent. Die Entwicklung zeigt: Weniger Beschäftigte führen nicht zu geringeren Kosten. Im Gegenteil, der Aufwand pro Person steigt deutlich. Der Anstieg ist zum einen begründet durch die allgemeinen Kosten- und Tarifsteigerungen. Aber auch die sinkenden Belegungszahlen treiben die Kosten in die Höhe. Verantwortlich dafür ist der sogenannte Fixkostendegressionseffekt. Wenn die Belegung zurückgeht, verteilen sich die fixen Kosten auf weniger Personen. Die Kosten pro Platz steigen.
Quelle: BAGüS-Kennzahlenvergleich Eingliederungshilfe 2026, Berichtsjahr 2024
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