Jobcoaching braucht Professionalität
Die Basisqualifizierung für Jobcoachs 2027

Seit über zehn Jahren qualifiziert 53° Fachkräfte für eine Aufgabe, die in der beruflichen Teilhabe immer wichtiger wird: Menschen auf ihrem Weg von der Werkstatt in den allgemeinen Arbeitsmarkt professionell zu begleiten.
Die Anforderungen an Jobcoachs sind in dieser Zeit nicht kleiner geworden – im Gegenteil. Betriebe wünschen sich verlässliche Ansprechpartner, Werkstätten bauen ihre Integrationsangebote aus und Beschäftigte erwarten eine Begleitung, die sich an ihren eigenen Zielen orientiert. Dafür braucht es mehr als Engagement und Erfahrung. Es braucht fachliche, methodische und persönliche Kompetenzen.
Mehr als Arbeitsvermittlung
Jobcoaching bedeutet weit mehr, als Praktikums- oder Arbeitsplätze zu vermitteln. Jobcoachs begleiten Menschen dabei, ihre beruflichen Möglichkeiten zu entdecken, passende Betriebe zu finden und sich dort langfristig zu etablieren. Gleichzeitig bauen sie Kooperationen mit Unternehmen auf, beraten Kolleginnen und Kollegen in den Betrieben und vermitteln zwischen den unterschiedlichen Erwartungen aller Beteiligten.
Sie bewegen sich täglich zwischen Werkstatt, Betrieb und Klientinnen und Klienten, in einem Spannungsfeld, das kommunikative Stärke, systemisches Denken und ein klares Rollenverständnis verlangt.
Drei Module – ein durchgängiger Begleitprozess
Die Basisqualifizierung bildet genau diesen Prozess ab. Im ersten Modul geht es um den Betrieb als Partner: Wie gelingt die Akquise? Welche Erwartungen haben Unternehmen? Wie entstehen tragfähige Kooperationen?
Das zweite Modul richtet den Blick auf die Begleitung der Beschäftigten. Im Mittelpunkt stehen Kompetenzerfassung, Motivation, Kommunikation, Krisensituationen sowie die individuelle Unterstützung im Betrieb.
Das dritte Modul beschäftigt sich mit der Rolle des Jobcoachs selbst. Themen wie Selbstreflexion, professionelle Haltung, Verantwortung, Gesprächsführung und der Umgang mit den unterschiedlichen Interessen aller Beteiligten bilden den Schwerpunkt. So entsteht ein roter Faden, der die Teilnehmenden befähigt, den gesamten Integrationsprozess professionell zu gestalten.
Lernen von der Praxis
Die Qualifizierung verbindet wissenschaftliche Grundlagen mit langjähriger Praxiserfahrung. Unterrichtet wird sie von einem interdisziplinären Team erfahrener Referentinnen und Referenten aus Werkstätten, Integrationsarbeit und Recht.
Besonderen Wert legt die Basisqualifizierung auf den Transfer in den beruflichen Alltag. Die Teilnehmenden arbeiten kontinuierlich an eigenen Praxisfällen und entwickeln Lösungen, die unmittelbar in ihrer täglichen Arbeit umgesetzt werden können.
Seit über zehn Jahren aktuell
Die Basisqualifizierung wurde 2015 entwickelt und kontinuierlich weiterentwickelt. Über zweihundert Fachkräfte haben sie inzwischen absolviert und begleiten heute Menschen erfolgreich auf ihrem Weg in den allgemeinen Arbeitsmarkt. Wer Menschen professionell bei ihrer beruflichen Teilhabe begleiten möchte, findet hier eine fundierte, praxisnahe und seit vielen Jahren bewährte Weiterbildung.
Im kommenden Jahr bietet 53° NORD die Basisqualifizierung erneut an – mit demselben bewährten Aufbau aus drei Modulen, demselben Praxisbezug und derselben Überzeugung, mit der sie 2015 gestartet ist: Jobcoaching braucht ein eigenes, professionelles Fundament.
Weitere Informationen und Anmeldung zur Basisqualifizierung für Jobcoachs 2027 finden Sie hier.
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