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Arbeitsmarkt ohne Sonderstrukturen: Eine realistische Perspektive?

Die Themen dieses Newsletters

KLARER KURS: Jahrestagung bag if, Vorschläge für einen Arbeitsmarkt ohne Sonderstrukturen & Neues aus Volksheim

Aus unseren Veranstaltungsprogramm

Aus dem Medienversand

Tagung zur Datenträgervernichtung


Liebe Leserinnen und Leser!

Die Jahrestagung 2023 der Bundesarbeitsgemeinschaft Inklusionsfirmen (bag if) fand im Mai in Stuttgart statt. Mit über 300 Teilnehmer*innen war sie wieder gut besucht. Inklusionsunternehmen spielen in der Landschaft der beruflichen Teilhabe eine zunehmend wichtige Rolle und wir geben Ihnen einen Überblick über die Veranstaltungsergebnisse. Eine besondere Bedeutung hatte der Tagungsbeitrag des ehemaligen Vorsitzenden der BAG der überörtlichen Sozialhilfeträger, Matthias Münning. Er äußerte Überlegungen zur Schaffung eines Arbeitsmarkts ohne Sonderstrukturen und beleuchtete dabei auch die Rolle der Werkstätten. Seine Gedanken und Vorschläge stellen wir Ihnen ebenfalls vor.

Wie immer wünschen wir Ihnen eine kurzweilige und erkenntnisreiche Lektüre.

Ihr Team von 53° NORD


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Die Ergebnisse der bag if-Jahrestagung 2023

»Inklusionsunternehmen – Wirkungsvoll die Zukunft gestalten«, so lautete das Motto der diesjährigen Jahrestagung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Inklusionsunternehmen. Es spielte an auf die Studie MehrWirkung, die die Bundesarbeitsgemeinschaft gemeinsam mit der concern GmbH und der Universität Bayreuth erstellt hat. Sie hat die gesellschaftliche Wirkung von Inklusionsunternehmen erhoben und nachgewiesen, dass sie in mindestens sieben von 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen eine Wirkung erzielen und damit zu menschenwürdiger Arbeit, sinnstiftenden Kund*innenbeziehungen und einer inklusiven und nachhaltigen Gesellschaft beitragen. Diese und die weiteren Ergebnisse der Tagung haben wir für Sie zusammengefasst.

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Matthias Münnings Vorschläge für einen Arbeitsmarkt ohne Sonderstrukturen

KLARER KURS+  Ein Arbeitsmarkt ohne Sonderstrukturen kann eine realistische Perspektive sein, so lautete die Ausgangsthese des Vortrags von Matthias Münning, langjähriger Vorsitzender der BAG überörtlicher Sozialhilfeträger auf der Jahrestagung der bag if. Er machte sechs Vorschläge zur Realisierung dieser Vision. Der erste dieser Vorschläge lautete, die Trennung zwischen Erwerbsminderung und Arbeitsfähigkeit aufzuheben. Seine Begründung: Die Grundannahme für diese Unterscheidung sei falsch. »Jemand, der mit Unterstützung des Integrationsamtes auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt arbeitet und dort seinen Lebensunterhalt verdient, der ist nicht erwerbsgemindert.« Diese Überlegung betrifft auch das Zugangskriterium für die WfbM. Die Leistungsberechtigung für die Werkstatt wird mit der »vollen Erwerbsminderung« begründet, ein Leistungsberechtigter kann aber mit dem Budget für Arbeit seinen Lebensunterhalt verdienen. Was Matthias Münning außerdem an Überlegungen und Vorschlägen äußerte und welche Rolle er für die WfbM vorsieht, lesen Sie unter dem folgenden Link.

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Neues aus Volksheim: Sven Kastens einsamer Kampf

Vor 15 Jahren schwappte die große Qualitätssicherungs-Welle über das Land und macht auch vor den Werkstätten nicht Halt. In einer Glosse zum Start unseres Printmagazins KLARER KURS, Ausgabe 1/2008, befassten wir uns mit der Normierungswut nach DIN ISO 9000 und berichteten, was sie für die Werkstätten für angepasste Arbeit in Volksheim für Auswirkungen hatte. Viel Vergnügen bei der Glosse aus der historischen Serie »Neues aus Volksheim« mit dem Titel Sven Kastens einsamer Kampf.

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Aus unserem Veranstaltungsprogramm

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Stärken und Fähigkeiten erkennen
Entwicklungsprozesse gemeinsam planen und umsetzen

Der Berufsbildungsbereich der WfbM dient der beruflichen Orientierung, Entwicklungs¬planung und Qualifizierung. Das Ziel ist es, die Teilnehmer*innen auf eine geeignete Tätigkeit in der Werkstatt oder auf dem Arbeitsmarkt vorzubereiten, ihnen einen Einstieg in das Berufsleben zu ermöglichen, der ihren Wünschen und Fähigkeiten entspricht.

In diesem Seminar stellt eine erfahrene Praktikerin die Grundlagen verschiedener personenzentrierter Methoden vor und erprobt gemeinsam mit den Seminarteilnehmer*innen unterschiedliche Methoden und Materialien zur Ermittlung von Stärken und Fähigkeiten, berufsrelevanten Ideen, Wünschen, Möglichkeiten und Perspektiven. Anhand von Praxisbeispielen erhalten sie die Möglichkeit, eigene Erfahrungen und individuelle Beispiele einzubringen, um die eigene Arbeit zu reflektieren und Alternativen zu gängigen Testverfahren zu schaffen. Ziel ist es, Handlungsansätze und Strategien zu entwickeln, um Menschen mit Werkstattberechtigung bei der Planung und Umsetzung von Veränderungsprozessen in ihrem Arbeitsleben zu unterstützen.

Seminar
Ort: GDW Mitte eG | Kassel
Termin: 04. - 05. September 2023
Preis: 430,00 Euro brutto

Infos & Anmeldung
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Wie können wir inklusiver werden?
Eine Ideenwerkstatt zur Schaffung von inklusiven Qualifizierungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten

Um für den eigenen Träger das jeweils passende Angebot zu entwickeln, haben wir gemeinsam mit einer werkstatterfahrenen Organisationsentwicklerin eine zweitägige Ideenwerkstatt zur Schaffung von inklusiven Qualifizierungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten konzipiert. So können die teilnehmenden Werkstätten nicht nur ihre eigene fachliche Expertise nutzen, sondern auch die der Referentin und der anderen Teilnehmenden, um einen guten, fundierten und realistischen Fahrplan für die Schaffung von inklusiven Beschäftigungsmöglichkeiten zu entwerfen.

Dieser Workshop bietet nicht nur theoretischen Input, Beispiele aus der Praxis und den kollegialen Austausch, sondern die Teilnehmenden gestalten konkrete Perspektiven für die jeweils eigenen Einrichtungen und Fachdienste.

Seminar
Ort: GDW Mitte eG | Kassel
Termin: 06. - 07. September 2023
Preis: 465,00 Euro brutto

Infos & Anmeldung
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Das Personzentrierte Arbeiten
Ernstnehmen – Zutrauen – Verstehen

In den letzten Jahrzehnten hat sich in der Behindertenhilfe viel getan. Viele Konzepte für neue Umgangsweisen mit Menschen mit Behinderung sind entwickelt worden. Aber nur wenige befassen sich damit, wie die Beziehung zwischen professionellen Helfer*innen und Klient*innen ganz praktisch gestaltet werden kann. Wir alle sind für Personzentrierung und Selbstbestimmung, in unseren Leitbildern und Konzepten steht stets "der Mensch im Mittelpunkt".

In der Fortbildung werden die Grundsätze des Personzentrierten Konzeptes vorgestellt und besprochen. Ergänzt werden sie durch Überlegungen, wie arbeitsweltbezogene personzentrierte Teilhabe in der Einrichtung und im Sozialraum gestaltet werden kann. In kleinen Arbeitsgruppen wird die Umsetzung, wie sie bereits jetzt geschieht und weiter geschehen kann, erarbeitet. Am Ende sollen konkrete Vorschläge für die Praxis stehen.

Seminar
Ort: GDW Mitte eG | Kassel
Termin: 10. - 11. Oktober 2023
Preis: 442,60 Euro brutto

Infos & Anmeldung

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Ute Kahle
Inklusion, Teilhabe und Behinderung
Herausforderungen und Perspektiven der Transformationsprozesse von Organisationen der Behindertenhilfe aus institutioneller Sicht

Die Arbeit untersucht die aktuellen Veränderungsprozesse von Organisationen der Behindertenhilfe. Vor dem Hintergrund eines transdisziplinären Forschungsfeldes dienen unterschiedliche Modelle und Diskurse über Behinderung als Grundlage für die Analyse. Dies gilt ebenso für die rechtlichen und sozialpolitischen Rahmenbedingungen, die die Veränderungsprozesse zum großen Teil bedingen und von Organisationen der Behindertenhilfe gleichermaßen beeinflusst werden. Um systematische Anhaltspunkte für die Transformationen zu erhalten, wurden auf der Basis der Theorie des Neo-Institutionalismus Einflussfaktoren auf der Makro-, Meso- und Mikroebene ermittelt, die auch den Fachdiskurs zur De- und Reinstitutionalisierung mitbestimmen, der hierfür aufgegriffen wurde. Um die Herausforderungen und Perspektiven für Organisationen der Behindertenhilfe näher zu untersuchen, wurden neun Experteninterviews mit Vertretern von diakonischen Einrichtungen, Einrichtungsträgern, Verbänden und einem Bundesverband geführt.

Lebenshilfe-Verlag, Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V. (Hrsg.)
2. Auflage 2021 | 560 Seiten
ISBN: 978-3-88617-223-8
Preis: € 35,00 (inkl. 7% MWSt., zzgl. Versandkosten)

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Tagung zur Datenträgervernichtung
Eine Veranstaltung der gdw mitte eg

»Wo stehen welche Behälter…….. und wie lange schon?«

Wenn Sie sich diese Frage stellen, sollten Sie sich zur Veranstaltung anmelden. Der Fokus bei der diesjährigen Tagung zur Datenträgervernichtung liegt genau auf diesem Thema: Behältermanagement.

Angesichts eng verzahnter Lieferprozesse müssen auch die Behälterkreisläufe sorgfältig abgestimmt werden. Jedoch wird der Austausch zwischen allen Beteiligten mitunter unabhängig voneinander koordiniert. Dadurch gehen Informationen über Art, Anzahl sowie den Ort der Ladungsträger verloren. Die Folgen sind Engpässe und Verzögerungen.

Die Kollegen und Kolleginnen der GWN Neuss zeigen uns, welche Lösungsansätze sie für das »Logistikproblem« gefunden haben und wie dies im täglichen Werkstattablauf umgesetzt wird. Neben der Besichtigung der Werkstatt in Neuss, erfahren Sie Neuigkeiten zur Behälterbeschaffung und dem Projekt »Nachhaltigkeit in der Aktenvernichtung«.

Infos & Anmeldung
 

53° NORD wird gefördert durch:

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Genossenschaft der Werkstätten für behinderte Menschen


Frankfurter Straße 227b  •  34134 Kassel

Telefon 0561 - 47 59 66 - 53  •  Telefax 0561 - 47 59 66 - 75
info@53grad-nord.com  •  www.53grad-nord.com

Genossenschaft der Werkstätten
für behinderte Menschen Mitte eG
Sitz der Gesellschaft: D-34134 Kassel

Vorstand: Jürgen Müller | Steffen Pohl | Thomas Schilder
Christian Walther | Stefan Werner

Aufsichtsratsvorsitzender: Martin Berg
GnR 383  •  Amtsgericht Kassel

Ust.-IDNr. DE 177 422 558  •  Steuernummer 026 250 71142

Evangelische Bank eG Kassel
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Inhaltlich verantwortlich gemäß §5 TMG und §55 RStV: Stefan Werner