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Liebe Leserinnen und Leser!
Es ist allgemein bekannt: Frag‘ zwei Personen und Du bekommst drei Antworten. Diese Spannbreite spiegeln zwei Beiträge im diese Woche wieder.
Auf der einen Seite zeigt die Kampagne „Talente entdecken mit dem Budget für Arbeit“ der LAG A|B|T Niedersachsen, dass Inklusion auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt sehr wohl gelingt – wenn Strukturen praxisnah gedacht und vorhandene Hemmnisse wie Potenziale erkannt und genutzt werden. Auf der anderen Seite zeichnet Aktion Mensch ein recht alarmierendes Bild über die Inklusionsbereitschaft von Unternehmen. „Wir kommen nicht umhin, den Unternehmen regelrechten Widerstand zu attestieren“, so Christina Marx, Sprecherin von Aktion Mensch.
Zwischen realen Erfolgen und ernüchternden Prognosen liegt kein Widerspruch, sondern ein zentraler Auftrag: genauer hinzuschauen, Hemmnisse klar zu benennen und zugleich Mut aus konkreten Beispielen zu schöpfen. Denn die Frage ist weniger, ob Inklusion möglich ist – sondern ob wir sie konsequent zulassen und gestalten.
Die LAG WfbM Brandenburg wiederum baut professionelle Strukturen auf und aus, mit den Schwerpunkten auf aktuell drängende Handlungsfelder wie das Fachkonzept und QLHB, Teilzeit, sowie der Umgang mit älter werdenden Beschäftigten. Mit Michael Reinhold, dem Referenten des Vorstands der LAG WfbM Brandenburg, sprachen wir über die Neuigkeiten in seinem Bundesland.
Wie immer wünschen wir Ihnen eine kurzweilige und erkenntnisreiche Lektüre.
Ihr Team von 53° NORD
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