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Liebe Leserinnen und Leser!
Mit unserer Frage: „Wie lässt sich Werkstattarbeit so gestalten, dass Menschen mit Autismus optimal gefördert und integriert werden?“ hatten wir unerwartet einen Nerv getroffen. Vielen Interessenten und Interessentinnen zu dem digitalen „Einblick in die Praxis“ des Autismusbereichs InsideAut der Schleswiger Werkstätten mussten wir leider absagen.
Um aber die Praxisideen für ein eigenes Konzept in der eigenen Einrichtung trotzdem weiterzugeben, haben wir nicht nur für den einen Rückblick zu dem Praxiseinblick "Wie die Schleswiger Werkstätten Arbeit für Menschen mit Autismus gestalten" geschrieben. Sondern haben mit dem Input der Schleswiger einen Praxisleitfäden entwickelt: Arbeit gut gestalten – Menschen aus dem Autismus-Spektrum in der WfbM begleiten.
Zudem möchten wir auf eine „Kritik der Werkstattkritik“ hinweisen, die die gegenwärtige Werkstatt-Kritik in den Blick nimmt. Der Autor Reinhard Saal verteidigt nicht die These, dass Werkstätten perfekt seien. Er argumentiert vielmehr, dass die öffentliche Debatte über Werkstätten zunehmend von einem schwarz-weiß Denken geprägt sei und die komplexe Wirklichkeit beruflicher Teilhabe auf einfache Schuldzuweisungen reduziert. Der Text ist damit vor allem ein Plädoyer für eine differenzierte Betrachtung. Wir finden lesenswert!
Wie immer wünschen wir Ihnen eine kurzweilige und erkenntnisreiche Lektüre.
Ihr Team von 53° NORD
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